Glaubensimpuls

Schnee – die Kinder erfreut er, sie können sich darin austoben. Schnee – die Autofahrer belastet er, sie müssen sich zu den bekannten Terminen über die Straßen quälen. Schnee – die Spaziergänger entspannt er, man kann das Knirschen unter den Schuhen und die überschneite Landschaft genießen. Und er hat ein eigenartiges Gefühl: Wenn es in der Nacht geschneit hat, ist am Morgen alles rein: Die Luft, die Wiesen, die Straßen, eigentlich die ganze Welt. Die ersten Spuren auf den Gehwegen zeigen uns dann die Wirklichkeit. Und wenn wir ihn vielleicht im Eimer auftauen, sehen wir recht schnell im wenigen Wasser den ganzen gebundenen Schmutz. Woher kommt er nur im so reinen weißen Schnee? Fehlte da Persil oder Weißer Riese?

In der Bibel lesen wir u. a. im Buch Jesaja, Kapitel 1, Vers 18 vom Schnee:
»Wenn eure Sünde auch blutrot ist, soll sie doch schneeweiß werden ...«
Gott/Jesus ist bereit, uns zu vergeben. Er wartet darauf, dass wir ihn um Vergebung bitten, damit er die Sünde, also das Trennende zwischen ihm und uns, wegnehmen kann. Was trennt uns denn von Gott? Vielleicht unser uns so wichtiger Plan, vielleicht das uns so wichtige Geld, vielleicht unsere Vorstellung von Liebe (die dem anderen vorschreibt, was ihm wirklich gut tut), vielleicht unsere Lieblingstiere, Lieblingsdinge, Lieblingsbeschäftigungen, ja sogar Lieblingsmenschen können zwischen uns und Gott stehen. Wir sollten beten: »Herr Jesus, zeige mir, was zwischen mir und dir steht, damit ich um Vergebung bitten kann und aufräume, damit du als der Lebensspender mich erreichst.« Dann wird der Schnee von gestern zum Schnee von morgen, zu einem reinen Leben mit Jesus. Er ist für uns der beste.